Sauerteig

Sauerteigbrot ist fabelhaft. Es ist nicht nur lecker, sondern auch viel bekömmlicher als schnelles Hefebrot. Und bei akuter Hefeknappheit kann man trotzdem backen.

I love it.

Sauerteig zu machen ist im Prinzip super einfach. Mehl wird mit Wasser vermischt und einige Tage an einem warmen Ort stehen lassen. Dort fängt er sich die wilden Hefen aus der Umgebung.

Anfänglich entwickelt sich eine Vielzahl von Mikroorganismen, aber schließlich überwiegen die Milchsäurebakterien. Auch Hefen überleben, da sie Säure gut vertragen. Sie sind verantwortlich für die grundlegenden biochemischen Veränderungen, die bei der Sauerteiggärung auftreten, die Säuerung des Teigs durch Milch- und Essigsäuren und das Aufgehen durch Kohlendioxid.

Ich persönlich vermeide Gluten, kann Sauerteigbrot aber ohne Probleme (sondern mit viel Genuss 😍) essen. Das liegt daran, dass die Bakterien durch das lange Fermentieren des Teiges Gluten abbauen.

Sauerteigstarter ansetzen

Sauerteigstarter Dirk

ZUTATEN

Mehl & Wasser

  1. Das Wichtigste: Dem Teigansatz einen Namen geben.
  2. Mehl und Wasser verrühren und in einem Glas, bedeckt mit einem mit Gummi fixierten Tuch, warm stehen lassen (mind. 20° C)
  3. Täglich 1-2 Mal mit frischem Mehl und Wasser anfüttern. Dabei immer ein wenig des vorhandenen Ansatzes wegnehmen.

Zum Nachmachen für euch habe ich genau aufgeschrieben, wie ich meinen Sauerteig Dirk zum Leben erweckt habe.