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	<title>Bier selber brauen</title>
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	<description>Kultivierte Nahrungsmittel, wilde Fermente und andere bakterielle Transformationen.</description>
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	<item>
		<title>Pale Ale «Schmidts 0815»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katsu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fermente für Fortgeschrittene]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzjährig]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kalt gehopftes Pale Ale ist schlicht, lecker und bei den meisten Biertrinker:innen beliebt. Weil ich das Brauen dieses Bieres von meinem Freund Herr Schmidt gelernt habe, und weil dieses Bier sein absolutes Standardbier ist, heisst es »Schmidts 0815«. Übrigens: Wenn dies Dein erstes Bier ist, empfehle ich Dir vorweg die Lektüre über die Grundlagen des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"> Kalt gehopftes Pale Ale ist schlicht, lecker und bei den meisten Biertrinker:innen beliebt. Weil ich das Brauen dieses Bieres von meinem Freund <em>Herr Schmidt</em> gelernt habe, und weil dieses Bier sein absolutes Standardbier ist, heisst es »Schmidts 0815«. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übrigens: Wenn dies Dein erstes Bier ist, empfehle ich Dir vorweg die Lektüre über die Grundlagen des <a href="https://fermentation.love/bier/craft-beer/">Craft Beer</a> Brauens. Dort erkläre ich die Prozesse ausführlich.</strong> <sup><strong>1</strong></sup></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-pale-ale">Was ist Pale Ale?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ale&nbsp;bezeichnet man ein alkoholisches,&nbsp;fermentiertes&nbsp;Getränk, das hauptsächlich aus&nbsp;Gerstenmalz hergestellt und mit obergäriger Hefe bei Temperaturen von 15° bis 25° C fermentiert wird. Wegen dieser Temperaturspanne ist es übrigens auch so einfach, diese Biersorte zuhause zu brauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pale Ale&nbsp;ist hell bis kupferfarben und hopfenbetont, wobei sich pale (engl. blass, bleich) auf die Farbe bezieht, die  durch die Verwendung von hellen Malzsorten entsteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading header" id="zutaten">ZUTATEN</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-995f960e wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list">
<li>18l Wasser (+ 18l Wasser Nachschüttung) *</li>



<li>4,5 kg Pilsener Malz</li>



<li>½ kg CaraPils<sup>®</sup></li>



<li>100 gr. Sauermalz *</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list">
<li>100 gr. East Kent Golding Pellets <br>(38 gr. + 62 gr.)</li>



<li>1 Paket Nottingham Hefe (11 gr.)</li>



<li>50 gr. Citra<sup>®</sup> Pellets **</li>



<li>6-8 gr. Zucker pro Liter Bier</li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="small has-small-font-size wp-block-paragraph">* Helle und hopfenaromatische Biere, wie dieses Pale Ale, brauchen eine niedrige bis mittlere Wasserhärte von maximal 10° dH. Wenn Dein Leitungswasser härter ist, kannst Du  den pH-Wert auf einfache Art senken, indem Du beim Einmaischen 100 gr. Sauermalz hinzufügst &#8211; am besten frisch geschrotet.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">** Wenn Du keinen Citra® Hopfen bekommen solltest, kannst Du ihn durch Simcoe® oder Cascade® ersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading header" id="zubereitung">ZUBEREITUNG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Satz vorweg: Ich halte den Brauprozess gerne einfach, weswegen ich bei einer konstanten Temperatur von ca. 68° C maische und keine Rasten einlege. Mehr zu den Rasten beim Maischen, und warum man sie auch lassen kann, kannst Du im Artikel über <a href="http://craft">Craft Beer</a> nachlesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Du noch kein Brautagebuch führst, kannst Du Dir gerne meine Brauprotokoll-Vorlage runterladen. Notizen zur Verkostung mache ich mir immer auf der Rückseite.</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-4c264d1e-8bce-4a30-8d17-8dffd8f88e2a" href="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/Brauprotokoll_FermentationLove.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauprotokoll_FermentationLove</a><a href="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/Brauprotokoll_FermentationLove.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-4c264d1e-8bce-4a30-8d17-8dffd8f88e2a">Herunterladen</a></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="kesselmaische">Kesselmaische</h3>



<p class="wp-block-paragraph">18 Liter Wasser auf 74°C erhitzen. Ich benutze dafür drei Töpfe auf dem Herd, die Temperatur überprüfe ich mit einem Thermometer mit Fühler. Während das Wasser warm wird, schrote ich das Malz. Den Schritt kannst Du überspringen, wenn Du geschrotetes Malz gekauft hast. Da ich häufiger braue, lagere ich grössere Mengen Malz, und das hält sich besser, wenn es ungeschrotet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einmaischen das Schrot in den Braukessel geben und unter ständigem Umrühren das 74° C warme Wasser aufschütten. Durch das Vermengen mit dem Malz fällt die Wassertemperatur, meistens auf genau 68° C. Das ist die Temperatur, die während des Maischens für die ersten 75 Minuten gehalten wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 75  Minuten eine <a href="https://fermentation.love/bier/craft-beer#jodprobe_durchfuehren">Jodprobe</a> machen, um zu überprüfen, ob alle Stärke verzuckert ist. Wenn die Verzuckerung erfolgreich war, beginnst Du das Aufheizen auf 78° C. Damit stoppst Du alle Prozesse. Bitte dabei immer gut umrühren, damit nichts anbrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Maischen dauert in der Regel 90 Minuten, beginnend beim Einmaischen bis zum finalen Erreichen der 78° C . Während des letzten Aufheizens kannst Du schonmal den Gäreimer und das weitere Zubehör (Hahn, Läuterblech, Gärstopfen, Silikonschlauch, Schwimmer, Hopfenfilter) durch Auskochen steril machen. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="lautern-vorlauf-und-nachguss">Läutern, Vorlauf und Nachguss</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Läuterblech in den Läuterbottich einsetzen. Die Maische aus dem Braukessel mit einem Henkelbecher in den Läuterbottich überführen, den Rest aus dem Kessel einfach umschütten und 30 Minuten Läuterruhe einhalten. Währenddessen den Nachguss (weitere 18 Liter Wasser) auf 75°C erhitzen. Den Schwimmer in den Läuterbottich legen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3248" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-768x1024.jpg" alt="Bier abläutern" class="wp-image-3248" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern2-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3247" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--768x1024.jpg" alt="Schwimmer im Läuterbottich" class="wp-image-3247" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/abläutern--scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3252" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-768x1024.jpg" alt="Nachguss auf Schwimmer beim Bier brauen" class="wp-image-3252" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/nachguss-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach 30 Minuten wird abgeläutert. Dafür wird die Maische durch den Hahn mit einem Silikonschlauch aus dem Gäreimer in den Braukessel laufen gelassen. Zuerst muss die Maische allerdings durch den Vorlauf geklärt werden, also Malzreste und Trübstoffe werden rausgefiltert. Dafür benutzt Du wieder einen Henkelbecher oder ein grosses Glas, mit dem Du die ersten 5-6 abgelaufenen Becher auffängst und wieder zurück auf den Schwimmer in den Läuterbottich schüttest. Erst, wenn die auslaufende Flüssigkeit partikelfrei und klarer ist, wird der Nachguss über den Schwimmer aufgeschüttet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>☞</strong> Wenn Du im Bier selber brauen noch keine grosse Erfahrung hast, solltest Du jetzt einmal die Stammwürze bestimmen. Warum Du das tun solltest? Das kannst Du im Artikel über die Grundlagen des <a href="https://fermentation.love/bier/craft-beer/">Craft Beer</a> Brauens nachlesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="aufheizen-und-wurze-kochen">Aufheizen und Würze kochen </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Braukessel voll ist, aufheizen zu  Würze kochen. Die Zeit bis zum Erreichen der Kochtemperatur (knapp 100° C) kannst Du nutzen, um Deine Hopfengabe zu berechnen. Denn wenn die Würze kocht, wird die erste Hopfengabe, die Bitterhopfung, dazugegeben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="hopfengabe-fur-pale-ale-berechnen">Hopfengabe für Pale Ale berechnen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die beste, weil einfachste, <a href="https://brauanleitung.com/hopfentabelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Übersicht</a> für eine Würzemenge von 20 Litern gibt es meiner Meinung nach bei Timo. Auf seiner Seite <a href="https://brauanleitung.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Brauanleitung</a> beschreibt er außerdem sehr anschaulich das Brauen obergäriger Biere. </p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schmidts 0815« Pale Ale wird mit einem East Kent Golding Hopfen mit ≈ 3,3% Alphasäure gebraut. In Timos Hopfentabelle<sup>2</sup> kann man nachschauen, dass bei diesem Alphasäurewert 38 Gramm Pellets für die 1. Hopfengabe gebraucht werden. Die Pellets zur Würze geben, umrühren und die Würze weiter kochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Hopfengabe ist die Aromahopfung. Je früher Du sie hinzufügst, desto mehr Bitternoten entstehen. Ich gebe die 62 restlichen Gramm aus meinem 100-Gramm-Hopfenpäckchen kurz vor Ende der 90-minütigen Kochzeit dazu. Danach die Flamme ausstellen und abwarten, bis die Würze sich beruhigt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3254" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-768x1024.jpg" alt="Hopfengabe Bier brauen" class="wp-image-3254" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/hopfen-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3253" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-768x1024.jpg" alt="Trubkegel Bier" class="wp-image-3253" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/trubkegel-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading" id="whirlpool">Whirlpool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Whirlpool rührst Du mit dem Maischepaddel einen Strudel im Braugefäss, damit der Trub einen Kegel in der Mitte bildet und beim Abschlauchen zurückbleibt. Bis sich die Würze nach dem Strudeln wieder beruhigt hat, dauert es ungefähr 5-10 Minuten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="abschlauchen">Abschlauchen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wird die Würze aus dem Braukessel in den Gärkessel überführt. Hierbei ist es wichtig, sauber zu arbeiten, die gesamte Ausrüstung muss also steril sein, was beim Abkochen zu Beginn des Brauprozesses erledigt wurde. Wenn Du nur einen Eimer hast, musst Du ihn natürlich nach der Benutzung als Läutereimer nochmal gründlich reinigen, bevor Du den Sud einfüllen kannst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Abschlauchen wird die Würze mit einem Sieb und Mull- oder Käsetuch gefiltert, um den Würzebruch und die Hopfenreste aus dem Sud zu entfernen. Noch einfacher geht das Filtern mit einem dedizierten Hopfenfilter. Da diese preisgünstig zu erwerben sind, empfehle ich Dir die Anschaffung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Gärbehälter verschliessen und den Sud abkühlen lassen. Wenn ich ungeduldig bin, stelle ich den Eimer in eine Wanne mit eiskaltem Wasser &#8211; normalerweise  warte ich einfach bis zum nächsten Morgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>☞</strong> Nicht vergessen, die Stammwürze zu bestimmen. Ich habe eine Notiz in&#8217;s Brauprotoll geschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="hefegabe">Hefegabe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Sud auf maximal 20° C abgekühlt ist, die Hefe einstreuen und 30 Minuten warten.In dieser Zeit rehydriert sich die Trockenhefe. Währenddessen einen Schöpflöffel mit kochendem Wasser desinfizieren. Nach 30 Minuten mit dem Löffel die Hefe lüften, das heisst, mit der Kelle mehrere Male Sud und Hefe schöpfen, an die Luft ziehen und wieder einrühren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach den Deckel wieder gut verschliessen und bei 19° C &#8211; 22°C im Dunklen gären lassen. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="pale-ale-kalthopfen">Pale Ale kalthopfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">»Schmidts 0815« beeindruckt den Gaumen mit feinen Zitrusaromen, die durch die Kalthopfung akzentuiert werden. Der richtige Zeitpunkt für diese Aromatisierung ist nach Abschluss der Alkoholgärung. Zum Überprüfen des Vergärungsstandes dient Dir der Plato-Wert. Wenn er sich über 2-3 Tage nicht verändert, ist die Gärung abgeschlossen und es kann gehopfenstopft werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="abfullung-zur-flaschengarung-und-zum-karbonisieren">Abfüllung zur Flaschengärung und zum Karbonisieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">1-2 Tage nach der Kalthopfung wird das Bier in Flaschen gefüllt. Zuvor wird das Jungbier umgeschlaucht und dabei gefiltert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>☞</strong> Vor dem Abfüllen den Restextrakt bestimmen, damit Du später den Alkoholgehalt ungefähr ausrechnen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Karbonisierung bei der Flaschengärung rechnet man pro Liter Bier 6-8 gr. Zucker. Bei Pale Ale nehme ich gerne schlichten Haushaltszucker. Du kannst auch Traubenzucker nehmen, das macht keinen grossen Unterschied, Du solltest dann allerdings eher bei 6 gr. pro Liter bleiben. Den Zucker in möglichst wenig (etwa 2% der Gesamtmenge) heissem Wasser lösen. Die Zuckerlösung zum Bier gegeben, einmal durchschwenken und die <a href="https://fermentation.love/bier/craft-beer/4/#flaschengaerung_abfuellen_und_karbonisieren_von_craft_beer">Abfüllung in Flaschen</a> beginnen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-rectangular wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" data-id="3300" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-1024x572.jpg" alt="Bierflaschen" class="wp-image-3300" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-1024x572.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-600x335.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-300x168.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-768x429.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-18x10.jpg 18w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-750x419.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen-20x11.jpg 20w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/bierflaschen.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Zum Reifen kühl und dunkel stellen. Eine verschlossene Kiste hilft, wenn ein konstant dunkler Ort fehlt. Selbst geringe Lichteinfälle und Temperaturschwankungen haben geschmackliche Auswirkungen auf das Bier, Du solltest also versuchen, einen geeigneten Platz zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 3-5 Wochen ist Dein Bier fertig. Probiere immer Mal eine Flasche, bis der beste Geschmack erreicht ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die maximale Haltbarkeit beträgt 10 Monate.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="wieviel-alkohol-hat-das-selbst-gebraute-pale-ale">Wieviel Alkohol hat das selbst gebraute Pale Ale?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werte, die Du zum Bestimmen des Alkoholgehalts in Deinem fertigen Bier benötigst, sind&nbsp;Stammwürze&nbsp;und&nbsp;Restextrakt. Die Differenz, geteilt durch 2, ergibt den ungefähren Alkoholgehalt in %.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><sup>1</sup> Wenn Du in Deutschland Bier braust, musst Du beim Zoll angemeldet sein. Wie das geht, steht im Hauptartikel Craft Beer.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><sup>2</sup> Die Tabelle ist für eine Würzemenge von 20 Litern ausgelegt, wenn Du also mehr oder weniger angesetzt hast, rechne bitte um. Ich habe das in diesem Rezept für die 2. Hopfengabe getan, und dann noch ein bisschen gerundet. Hopfenpellets kommen nämlich gerne in 100 gr. Beuteln, da bietet es sich an, wenn möglich den ganzen Beutel zu benutzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="quellen">Quellen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://brauanleitung.com/">brauanleitung.com</a>, Timo Zein</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Craft Beer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katsu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fermente für Fortgeschrittene]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzjährig]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier ist super. Was soll ich sagen, den Stereotypen der bierliebenden Deutschen bediene ich voll und ganz. Und da Bier zudem noch ein fermentiertes Getränk ist, musste ich selbstverständlich lernen, ein anständiges Craft Beer selber zu brauen. Warum solltest Du Craft Beer selber brauen? Bier ist eines der ältesten Getränke der Menschheit und eigenes Bier [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bier ist super.  Was soll ich sagen, den Stereotypen der bierliebenden Deutschen bediene ich voll und ganz. Und da Bier zudem noch ein fermentiertes Getränk ist, musste ich selbstverständlich lernen, ein anständiges Craft Beer selber zu brauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="warum-solltest-du-craft-beer-selber-brauen">Warum solltest Du Craft Beer selber brauen? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bier ist eines der ältesten Getränke der Menschheit und eigenes Bier zu brauen hat seit tausenden von Jahren Tradition. Das erste historisch nachgewiesene Gerstenbier stammt aus dem Iran im 5. Jahrtausend v. Chr. und wurde in der niedergeschriebenen Geschichte des alten Ägyptens und Mesopotamiens überliefert. Selber Bier brauen zu können ist ausserdem eine super Vorbereitung auf den Weltuntergang. Denn wenn die Apokalypse kommt, solltest Du wissen, wie man Alkohol herstellt, ganz klar! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Herstellen von Bier unterliegt in Deutschland der Steuerpflicht – zum Glück gibt es eine Ausnahme für das private Brauen von Bier. Bis 500 Liter darfst Du steuerfrei für den eigenen Verbrauch brauen, solange der Brauvorgang in Deinem Haushalt oder einem anderen, nicht-gewerblichen Brauhaus, stattfindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem wirst Du Dir wahrscheinlich Zubehör zum Brauen von Craft Beer zuhause anschaffen. Was Du brauchst und was ich empfehle, habe ich in einem Artikel übersichtlich zusammengetragen. Und obwohl Du an Zutaten nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe brauchst, ist es gut, etwas mehr darüber vor dem Brauen zu wissen. Auch hierfür habe ich Dir alles anschaulich zusammengefasst und freue mich, wenn es nützt. Beide Links findest Du direkt hier.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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											<div class="dpt-entry has-thumbnail" data-title="zubehör für brauen von craft beer" data-id="3357"  data-category="bier fermente für fortgeschrittene ganzjährig getränke" data-post_tag="alkoholisch">
							<div class="dpt-entry-wrapper"><div class=" dpt-featured-content"><div class=" dpt-permalink"><a href="https://fermentation.love/bier/zubehoer-fuer-brauen-von-craft-beer/" class="dpt-permalink"><span class="screen-reader-text">Zubehör für Brauen von Craft Beer</span></a></div><div class=" dpt-thumbnail"><div class="dpt-thumbnail-inner"><img width="2048" height="1536" class="attachment-full size-full" alt="Braukessel" context="dpt" data-dpt-src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled.jpg" data-dpt-sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" data-dpt-srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled.jpg 2048w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-600x450.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-300x225.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-1024x768.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-768x576.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-1536x1152.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-16x12.jpg 16w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-750x563.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-1500x1125.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-500x375.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/braukessel-scaled-20x15.jpg 20w" /></div><span class="dpt-thumbnail-aspect-ratio" style="padding-top: 66.66%"></span></div></div><div class=" sub-entry"><h3 class=" dpt-title"><a class="dpt-title-link" href="https://fermentation.love/bier/zubehoer-fuer-brauen-von-craft-beer/" rel="bookmark">Zubehör für Brauen von Craft Beer</a></h3></div></div>
						</div><!-- .dpt-entry -->
												<div class="dpt-entry has-thumbnail" data-title="zutaten für craft beer" data-id="3356"  data-category="bier fermente für fortgeschrittene ganzjährig getränke" data-post_tag="alkoholisch">
							<div class="dpt-entry-wrapper"><div class=" dpt-featured-content"><div class=" dpt-permalink"><a href="https://fermentation.love/bier/zutaten-fuer-craft-beer/" class="dpt-permalink"><span class="screen-reader-text">Zutaten für Craft Beer</span></a></div><div class=" dpt-thumbnail"><div class="dpt-thumbnail-inner"><img width="2048" height="1536" class="attachment-full size-full" alt="Malz" context="dpt" data-dpt-src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled.jpg" data-dpt-sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" data-dpt-srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled.jpg 2048w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-600x450.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-300x225.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-1024x768.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-768x576.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-1536x1152.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-16x12.jpg 16w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-750x563.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-1500x1125.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-500x375.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/malz-scaled-20x15.jpg 20w" /></div><span class="dpt-thumbnail-aspect-ratio" style="padding-top: 66.66%"></span></div></div><div class=" sub-entry"><h3 class=" dpt-title"><a class="dpt-title-link" href="https://fermentation.love/bier/zutaten-fuer-craft-beer/" rel="bookmark">Zutaten für Craft Beer</a></h3></div></div>
						</div><!-- .dpt-entry -->
						
				</div>
						</div>
			


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ausserdem gute Sitte, zu jedem Brauvorgang ein Brauprotokoll anzufertigen. Wenn der Zoll mal fragen sollte, wieviel Du denn nun gebraut hast, hast Du auch gleich die Antwort parat. Du kannst Dir gerne meine Brauprotokoll-Vorlage runterladen, dann brauchst Du nicht alle Details selber aufzuschreiben. Notizen zur Verkostung mache ich mir immer auf der Rückseite des DIN á 4 Blattes.</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-be5a5603-0b4a-420b-8089-d4a4510bcdf8" href="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/Brauprotokoll_FermentationLove.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauprotokoll_FermentationLove</a><a href="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/Brauprotokoll_FermentationLove.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-be5a5603-0b4a-420b-8089-d4a4510bcdf8">Herunterladen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="craft-beer-selber-brauen">Craft Beer selber brauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erkläre das Hintergrundwissen des Bierbrauens anhand des simplen Brauvorganges, mit dem ich selber zuhause <a href="https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/wissen/haetten-sies-gewusst/was-ist-der-unterschied-zwischen-obergaerigem-und-untergaerigem-bier-26905" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">obergäriges Bier</a> braue. Nach dem Rezept habe ich auch mein erstes Bier selber gebraut und es ist immer noch eins meiner absoluten Lieblinge. Das Bierbrauen ist eine Welt für sich und bietet noch unendlich viel mehr, und wenn es Dich gepackt hat, kannst Du Dich auf unzähligen Seiten und in mannigfaltigen Foren informieren und austauschen. Die Fermentation Love Community kannst Du natürlich auch ansprechen, unten auf dieser Seite findest Du das Kommunikationsformular. Oder Du kommst direkt zu uns in die Facebook-Gruppe.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background has-medium-font-size has-custom-font-size wp-element-button" href="https://www.facebook.com/groups/528235521706136" style="background-color:#da494c">Zur Beitrittsanfrage</a></div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt nichts wie los, Bier brauen lernen! </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="rezept-fur-pale-ale">Rezept für Pale Ale</h3>



			<div class="display-post-types">

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											<div class="dpt-entry has-thumbnail" data-title="pale ale «schmidts 0815»" data-id="3140"  data-category="bier fermente für fortgeschrittene ganzjährig getränke" data-post_tag="alkoholisch">
							<div class="dpt-entry-wrapper"><div class=" dpt-featured-content"><div class=" dpt-permalink"><a href="https://fermentation.love/bier/pale-ale/" class="dpt-permalink"><span class="screen-reader-text">Pale Ale «Schmidts 0815»</span></a></div><div class=" dpt-thumbnail"><div class="dpt-thumbnail-inner"><img width="1440" height="1440" class="attachment-full size-full" alt="Craft Beer Pale Ale" context="dpt" data-dpt-src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer.jpg" data-dpt-sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" data-dpt-srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer.jpg 1440w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-100x100.jpg 100w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-600x600.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-300x300.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-1024x1024.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-150x150.jpg 150w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-768x768.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-12x12.jpg 12w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-530x530.jpg 530w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-1060x1060.jpg 1060w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-750x750.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-500x500.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-20x20.jpg 20w" /></div><span class="dpt-thumbnail-aspect-ratio" style="padding-top: 133%"></span></div></div><div class=" sub-entry"><h3 class=" dpt-title"><a class="dpt-title-link" href="https://fermentation.love/bier/pale-ale/" rel="bookmark">Pale Ale «Schmidts 0815»</a></h3><div class=" dpt-excerpt">Kalt gehopftes Pale Ale ist schlicht, lecker und bei den meisten Biertrinker:innen beliebt. Weil ich das Brauen dieses Bieres von<p class="dpt-has-teaser dpt-link-more"><a class="dpt-more-link" href="https://fermentation.love/bier/pale-ale/"><span>Continue reading</span> <span class="screen-reader-text">Pale Ale «Schmidts 0815»</span></a></p></div><div class=" dpt-meta2"><div class=" dpt-categories"><a href="https://fermentation.love/kategorie/bier/" rel="category tag">Bier</a>, <a href="https://fermentation.love/kategorie/fermente-fuer-fortgeschrittene/" rel="category tag">Fermente für Fortgeschrittene</a>, <a href="https://fermentation.love/kategorie/ganzjaehrig/" rel="category tag">Ganzjährig</a>, <a href="https://fermentation.love/kategorie/getraenke/" rel="category tag">Getränke</a></div></div></div></div>
						</div><!-- .dpt-entry -->
						
				</div>
						</div>
			


<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lege alle Deine Zutaten zurecht, und wenn Du Dein Malz selber schrotest, dann ist das der erste Schritt am Brautag. Ansonsten beginnt das Bier brauen mit dem&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="maischen">Maischen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Maischen ist das Vermengen und graduelle Erwärmen von geschrotetem Malz und Wasser. Die unlösliche Stärke aus dem Malz wird dabei zu löslichen und vergärbaren Zuckern umgewandelt, weil die während des Mälzens aktivierten Enzyme namens α- und β-Amylase wirken. Jedes Enzym braucht einen bestimmten Temperaturbereich, um die chemische Umwandlungswirkung entfalten zu können, weswegen man bei den jeweiligen Optimaltemperaturen Pausen, sogenannte Rasten, einlegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="kesselmaische">Kesselmaische</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kesselmaische ist das einfachste Brauverfahren, auch bei Craft Beer. Dabei gibt man beim Einmaischen geschrotetes Malz und Wasser (dieses Wasser nennt sich Hauptguss) in den Braukessel und heizt beides von Raststufe zu Raststufe weiter auf, idealerweise jede Minute um ein Grad. Weil ich einfach braue, halte ich keine Rasten ein, sondern braue auf nur einer Temperaturstufe. Es ist trotzdem wichtig, über die enzymatischen Reaktionen zu wissen, drum führe ich die üblichen Rasten kurz für Dich auf.  Das sind die Eiweißrast&nbsp;bei 47-53° C, die Maltoserast&nbsp;bei ~63° C und die Verzuckerungsrast&nbsp;bei 72-73° C .</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="eiweissrast">Eiweißrast</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ~50° C wird Eiweiß durch spezielle Enzyme namens Proteasen aufgespalten und zu kürzeren Peptiden und Aminosäuren abgebaut. Das Bier wird vollmundiger, haltbarer, und durch die Verringerung der Trübungsproteine klarer. Heutzutage kommen die meisten Malze schon mit gut gelösten Proteinen aus der Mälzerei in den Handel, so dass eine Eiweißrast sowieso nicht mehr nötig ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="eiweissrast">Maltoserast</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maltoserast, deren Optimaltemperatur bei 63° C liegt, ist verantwortlich für eine leichte, malzige Süsse und die Vollmundigkeit des Bieres. Die β-Amylasen bilden aus der Stärke des Getreides vergärbaren Zucker, die Maltose. Je länger diese Rast andauert, desto mehr vergärbare Zucker entstehen und desto trockener wird das Bier nach dem Fermentieren. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="eiweissrast">Verzuckerungsrast</h4>



<p class="wp-block-paragraph" id="verzuckerungsrast">Bei der Verzuckerungsrast bauen Enzyme namens α-Amylasen die übrige Stärke hauptsächlich zu nicht vergärbaren Dextrinen ab. Beim Maischprozess geht es darum, die ganze Stärke des Malzes aufzuspalten, ansonsten würde beim späteren Fermentieren Zucker&nbsp;fehlen und das Bier kann nicht richtig vergären. Das Ergebnis wäre ein trübes Gebräu, das schleimig oder mehlig schmeckt. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="kombirast-bei-craft-beer">Kombirast bei Craft Beer</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine Maische über den gesamten Vorgang ungefähr dieselbe Temperatur hat, nennt sich das Kombirast. Dafür gibt man zum Einmaischen erst das geschrotete Malz in den Braukessel und schüttet unter ständigem Umrühren 74° C warmes Wasser auf. Durch das Vermengen des Wassers mit dem Malz fällt die Wassertemperatur, meistens auf genau 68° C, die gewünschte Temperatur für den gesamten Maischvorgang. Die Temperatur der Maische darf zu keinem Zeitpunkt über 80° C steigen, da sonst die Stärke nicht mehr gespalten werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Kesselmaische ist es übrigens wichtig, die Maische stetig umzurühren, da sie sonst anbrennen kann. Wenn Dein Braukessel kein Rührwerk hat, gibt es dafür spezielle Maischepaddel. Ein normaler Kochlöffel wäre wahrscheinlich zu klein.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="jodnormalitat">Jodnormalität</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Aufheizen der Maische und dem daraus resultierenden Stoppen aller Verzuckerungsprozesse wird der Verzuckerungsgrad bestimmt. Die Maische muss jodnormal sein, das bedeutet, dass die vorhandene unlösliche Stärke aus dem Malz zu diesem Zeitpunkt in lösliche Zuckermoleküle umgewandelt ist. Um das zu überprüfen, kommt Brauer:innenjod (Jod N/50-Lösung / 1%ige Kaliumjoditlösung) für eine Jodprobe zum Einsatz.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="jodprobe-durchfuhren">Jodprobe durchführen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Jodprobe gibt man 1 EL der Maische auf ein weisses Tellerchen oder einer Untertasse und fügt 1-2 Tropfen Jod dazu. Wenn sich die Probe schwarz-bläulich verfärbt, ist noch Stärke vorhanden, die Jodprobe gilt als positiv und die Jodnormalität ist nicht erreicht. Dann muss der Sud noch etwas länger bei 72° C gehalten werden, um die restliche Stärke verzuckern zu lassen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-square wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="3245" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/jodprobe-1024x1024.jpg" alt="Jodprobe Bier brauen" class="wp-image-3245"/><figcaption class="wp-element-caption">Noch vorhandene Stärke</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="3246" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/jodprobe3-1024x1024.jpg" alt="Jodprobe Bier brauen" class="wp-image-3246"/><figcaption class="wp-element-caption">Vollständige Verzuckerung </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="3249" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/jodprobe2-1024x1024.jpg" alt="Jodprobe Bier brauen" class="wp-image-3249"/><figcaption class="wp-element-caption">Jodnormalität erreicht</figcaption></figure>
</figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">v.l.n.r. noch vorhandene Stärke, vollständige Verzuckerung, Jodnormalität erreicht</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die Probe gelblich-orange bleibt, ist die Jodnormalität erreicht und es wird aufgeheizt. Die Jodprobe bitte entsorgen und nicht zurück in die Maische geben, Jod ist nicht zum Verzehr geeignet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="lautern">Läutern</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><img decoding="async" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/abläutern-225x300.jpg" alt="Abläutern von Craft Beer" class="wp-image-3389"/><figcaption class="wp-element-caption">So kann das Abläuterungs-Setup aussehen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das Maischen folgt das Läutern, ein Filtervorgang, bei dem man die Spreu vom Weiz&#8230; äh, den Treber von der Würze trennt. Treber nennt man die mittlerweile verbrauchten, festen Malzbestandteile, und aus dem aromatischen, goldenen Brauwasser wird nach dem Abläutern die Würze gekocht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maische wird aus dem Braukessel in den Läuterbottich überführt. Beim Brauen zuhause sind Läuterbottich und Gäreimer häufig nicht nur das gleiche, sondern sogar das selbe Gerät. Zum Läutern wird einfach ein Läuterblech in den Eimer gelegt, und beim Gären wird er mit Deckel und Gärspund verschlossen. Effektiv und sparsam! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Umfüllen wird die Läuterruhe eingehalten, damit sich die fes­ten Tre­ber­be­stand­tei­le setzen und ein Fil­ter­bett aus­bil­den können. Nach ungefähr 20-30 Minuten wird abgeläutert. Dabei wird der Sud durch den Hahn mit einem Silikonschlauch aus dem Läuterbottich abgelassen. Zuerst ist die Vorderwürze, wie man die erste entstandene Flüssigkeit beim Läutern nennt, noch trübe. Mit einem Messbecher oder einem grossen Glas fängt man sie 5-6 Mal auf und gibt sie vorsichtig zurück in den Läuterbottich. Damit der Treber dabei nicht aufwirbelt und sich weitere Malzreste und Trübstoffe lösen, legt man einen Schwimmer oben auf die Flüssigkeit. Ich benutze dafür den Deckel einer grossen Vorratsdose aus Kunststoff. Du kannst aber auch den Rücken eines Schöpflöffels benutzen. Sobald der Sud klarer wird, kann man ihn direkt in den Braukessel laufen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor der Treber im Läuterbottich trockenläuft, wird der Nachguss zugeschüttet, auch über den Schwimmer. Der Nachguss ist warmes Wasser und dient dazu,&nbsp;den noch im Treber vorhandenen Zucker anzuschwänzen, oder in anderen Worten: Durch Schwemmen herauszulösen, und gleichzeitig auf die gewünschte Menge an Flüssigkeit zu kommen. Es empfiehlt sich, die Würze langsam abzulassen, damit der Treber sich nicht verdichtet und verstopft. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="stammwurze-bestimmen">Stammwürze bestimmen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wird es Zeit, das erste Mal die Stammwürze des Bieres in Grad Plato zu bestimmen. Das Messen wird mit einer Bierspindel in einem schmalen, hohen Glas mit dem auf 20° C abgekühlten Sud durchgeführt. Gerade Anfänger:innen können ja noch nicht abschätzen, wieviel Flüssigkeit beim folgenden Würzekochen verdampft, wodurch die finale Stammwürze einen höheren Wert aufweisen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Je höher die Stammwürze, desto mehr Alkohol wird das Bier entwickeln. Bis 7° P spricht man von&nbsp;Einfachbier, 7 &#8211; 11° P zeichnet&nbsp;Schankbier aus. Ich braue meistens Vollbier bei 11 &#8211; 16° P. Starkbier mit 16° P und mehr würde mir wahrscheinlich zu doll schädeln, so dass ich es  noch nicht ausprobiert habe. Übrigens: Lieber am Anfang zu viel Plato, als später zu wenig. Verdünnen geht auch noch nach dem Würze kochen, brauchst halt mehr Flaschen zum Abfüllen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wurze-kochen">Würze kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Braukessel voll ist, beginnt das Aufheizen, um die Würze zu kochen. Das Kochen der Würze entfernt unangenehme Aromastoffe, wie Dimethylsulfid oder Hexanal, die zu im Bier unerwünschten Geschmacknoten führen würden. Ausserdem gerinnen restliche Eiweißstoffe, die man als weisse Flocken auf der Würze sehen kann. Dieses Phänomen nennt man Würzebruch. Nicht zuletzt wird der Würze beim Kochen der Hopfen hinzugefügt, dessen Aromastoffe lösen sich durch das Kochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, dass die Würze sprudelnd kocht, damit die Eiweißstoffe gut verklumpen können. Ausserdem müssen die Dämpfe entweichen, damit störende Partikel abdampfen und nicht zurück in die Würze fallen, weswegen man die Würze ohne Deckel kocht. Ich habe gehört, dass manche Hobbybrauer:innen die Würze im Freien kochen, weil die Dampfentwicklung und der Geruch stört. Ich kann das nicht bestätigen, aber ich wohne ja auch im Altbau, da verdampft das wegen der hohen Decken und des Zugs eh&#8230;</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-rectangular wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="804" data-id="3251" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-1024x804.jpg" alt="Bier brauen im Kessel" class="wp-image-3251" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-1024x804.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-600x471.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-300x235.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-768x603.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-1536x1205.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278.jpg 2048w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-15x12.jpg 15w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-750x589.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-1500x1177.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/einmaischen-scaled-e1643214118278-20x16.jpg 20w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3255" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-768x1024.jpg" alt="Würzebruch Pale Ale" class="wp-image-3255" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/würzebruch-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading" id="craft-beer-hopfen">Craft Beer hopfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich benutze Hopfenpellets, die sind einfach zu handhaben. Irgendwann braue ich sicher auch mal ein grüngehopftes Bier, dann ergänze ich meine Erfahrungen an dieser Stelle. Das Hopfen der Würze geschieht in zwei Gaben. Die&nbsp;erste Hopfengabe, die Bitterhopfung&nbsp;kommt hinzu, sobald die Würze kocht. Durch die lange Kochzeit kann der Hopfen viel von seinen Bitterstoffen abgeben. Seine Aromen hingegen verfliegen, weshalb Du für die Bitterhopfung einen eher preisgünstigen Hopfen benutzen kannst. Der Aromahopfen, die zweite Hopfengabe, wird gegen Ende der Kochzeit hinzugefügt. Er verleiht dem Bier sein Bouquet&nbsp;und&nbsp;Hopfenaroma, so dass hierfür häufig besonders aromatische Hopfensorten zum Einsatz kommen. Aromahopfen und Craft Beer gehen Hand in Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt nach der Aromahopfung ist ein guter Zeitpunkt, den Gäreimer und das weitere Zubehör (Hahn, Gärstopfen, Silikonschlauch, Hopfenfilter) durch Auskochen zu sterilisieren. Gegen Schluss der 90-minütigen Kochzeit muss die Würze nicht mehr sprudelnd kochen, Du kannst die Temperatur also runterdrehen und die Restwärme nutzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="whirlpool">Whirlpool</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Kochvorgang beendet ist und sich die Oberfläche der Würze beruhigt hat, ist es Zeit für den Whirlpool. Der Whirlpool entsteht, indem man mit dem Maischepaddel oder einem langen Löffel einen Strudel im Braukessel rührt. Er dient dazu, den Eiweissbruch und die Reste der Hopfenpellets zu einem Kegel in der Mitte des Kessels zusammenzuführen, damit dieser sogenannte Trub beim Abschlauchen nicht den Hahn verstopft. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="abschlauchen">Abschlauchen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Whirlpool wartet man, bis sich die Würze erneut beruhigt hat, und beginnt dann das Abschlauchen in das Gärgefäss. Hierbei ist es wichtig, sauber zu arbeiten, die gesamte Ausrüstung muss also steril sein. Die Rückstände, Würzebruch und Hopfenreste, filterst Du dabei heraus, die haben im späteren Bier nichts zu suchen. Ich habe mir dafür einen Hopfenfilter angeschafft, weil mir das Hantieren mit Sieb und Käsetuch zu umständlich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wird erneut die Stammwürze bestimmt. Dafür wird etwas Würze abgenommen und auf 20° C gekühlt. Die exakte Temperatur ist wichtig, um später den Alkoholgehalt besser ausrechnen zu können.  Wenn Dir der Wert zu hoch ist, kannst Du die Würze einfach mit Wasser verdünnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Gärbehälter verschliessen und den Sud abkühlen lassen. Je schneller das vonstatten geht, desto besser. Im Winter kannst Du den Gärbehälter einfach ein paar Stunden vor die Tür stellen. Üblich ist das Abkühlen über Nacht, und auch der Zeitrahmen ist noch total in Ordnung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="hefegabe">Hefegabe</h3>



<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-225x300.jpg" alt="Trockenhefe zum Bier brauen" class="wp-image-3513" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-225x300.jpg 225w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-300x400.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-600x800.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-500x667.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-768x1024.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-1152x1536.jpg 1152w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-1536x2048.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-750x1000.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled-1500x2000.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hefe-lüften-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erst, wenn der Sud auf 20 &#8211; 24° C abgekühlt ist, kannst Du die Hefe dazugeben, bei höheren Temperaturen überlebt sie nicht. Die Hefe ist nötig, damit aus dem Zucker Alkohol entsteht. Bitte benutze explizit Hefe, die zum Bierbrauen geeignet ist, und keine simple Bäcker:innenhefe. Obwohl beide Hefen Pilze der Gattung Saccharomyces, Spezies Cerevisiae, sind, unterscheiden sie sich in den Subspezies. Brot backen mit Bierhefe ist möglich, die Umkehr jedoch nicht empfehlenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erfolg Deines Bieres hängt auch von der benutzen Hefe ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich Trockenhefe benutze, die gut lagerfähig ist und beste Ergebnisse liefert, muss ich ihr nach dem Einstreuen in das Gärgefäss Zeit zum Rehydrieren lassen. Nach einer halben Stunde ist sie dann so weit, dass ich sie lüften kann, um den Gärprozess zu starten. Dafür schöpfe ich mit einer abgekochten, sterilen Suppenkelle mehrere Male den Sud inklusive der Hefe an die Luft und rühre es dann wieder unter. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="6-kalthopfung">Gärung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Danach das Gärgefäss gut verschliessen und mit einem Gärröhrchen versehen, aus dem die entstehende Kohlensäure entweichen kann. Keine Sorge, Dein Bier wird trotzdem nicht schal werden, das Karbonisieren folgt später. Die erste Gärung sorgt für den Alkoholgehalt. Die ideale Temperatur für obergäriges Bier ist zwischen 19° C &#8211; 22°C. Das Bier schmeckt ausserdem später besser, wenn es im Dunklen fermentiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ungefähr 5 Stunden beginnt die Hefe schon, zu arbeiten und Du kannst im Gärstopfen das Geblubber beobachten. Damit das Bier nicht verdirbt, lasse das Gärgefäss bitte geschlossen und überwache die Vergärung des Jungbiers über die Aktivität im Gärröhrchen und das Bestimmen des Restextraktes. Dafür zapfst Du mithilfe einer Bierspindel alle 2-3 Tage etwas Jungbier und liest die Restwürze in Grad Plato ab. Für die spätere Alkoholgehaltberechnung sollte das Jungbier bei den Messungen 20° C haben. Sobald sich die Gradzahl zwischen zwei Messungen nicht mehr verändert, ist die Alkoholgärung abgeschlossen. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="6-kalthopfung">Kalthopfung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kalthopfung, auch Hopfenstopfen genannt, ist eine Hopfengabe, die erst nach der&nbsp;Hauptgärung&nbsp;erfolgt. Der mittlerweile entstanden Alkohol extrahiert die ätherischen Öle besonders gut, und aufgrund der niedrigeren Temperaturen, als beim Würze kochen, lösen sich nicht so viele Bitterstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Trend Craft Beer ist das Kalthopfen wohl die entscheidendste Massnahme, um dem Bier spezielle Geschmacksnuancen hinzuzufügen. Wenn Du ein Indian Pale Ale braust, wirst Du auf jeden Fall Kalthopfen, damit die Zitrusnoten in den Vordergrund treten, die so prägnant für IPAs sind. Wie viel Hopfen Du bei der Kalthopfung hinzugibst, hängt vom gewünschten Aroma und dem Anteil an ätherischen Ölen ab.  Solange Du  noch Erfahrungen sammelst, hältst Du Dich am besten an bewährte Rezepte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich benutze auch zum Hopfenstopfen Pellets, die ich einfach am Ende der Gärung zum Jungbier in das Gärgefäss gebe. Du kannst auch Hopfendolden in einem Sack benutzen. In beiden Fällen setzen sich Hopfenreste auf dem Gefässboden ab, weswegen man vor der Abfüllung Hopfengestopftes Bier noch einmal Umschlauchen und Filtern muss.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-columns wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="3386" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/stammwürze-519x1024.jpg" alt="Stammwürze messen" class="wp-image-3386"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="2000" data-id="6039" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited.jpg" alt="Hopfen filtern" class="wp-image-6039" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited.jpg 2000w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-100x100.jpg 100w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-600x600.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-300x300.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-150x150.jpg 150w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-768x768.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-1536x1536.jpg 1536w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-12x12.jpg 12w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-530x530.jpg 530w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-1060x1060.jpg 1060w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-750x750.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-1500x1500.jpg 1500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-500x500.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2024/01/filtern-edited-20x20.jpg 20w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="1024" data-id="3387" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-673x1024.jpg" alt="Bier abfüllen" class="wp-image-3387" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-673x1024.jpg 673w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-600x913.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-197x300.jpg 197w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-768x1168.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-1010x1536.jpg 1010w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-8x12.jpg 8w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-750x1141.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen-13x20.jpg 13w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bier-abfüllen.jpg 1052w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading" id="flaschengarung-abfullen-und-karbonisieren-von-craft-beer">Flaschengärung: Abfüllen und Karbonisieren von Craft Beer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jungbier wird in Flaschen abgefüllt, sobald es nicht mehr gärt. Dass Du keine Aktivität im Gärröhrchen mehr beobachtest, ist kein sicherer Hinweis darauf, dass die Gärung zu Ende ist, Sicherheit bietet nur die Bestimmung des Restextraktes.  Solltest Du kein Messgerät zur Bestimmung des Restextraktes zuhause haben, solltest Du das Bier nicht vor Ablauf von 2-3 Wochen abfüllen, wenn die Hefe die Zucker zu Alkohol umgewandelt hat. Um zu verhindern, dass Bierflaschen explodieren und Schaden anrichten, empfehle ich stark die Investition in eine Bierspindel. Bei fermentierten Getränken geht Sicherheit vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil bei der Gärung im Gärgefäss durch das Gärröhrchen die Kohlensäure entwichen ist, muss das Bier  karbonisiert werden. Dafür wird dem Jungbier Zucker zugefügt, den die Hefe in den Flaschen zu Kohlensäure transformieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Dein Bier kaltgehopft hast, musst Du es vor dem Zuckern und Abfüllen Umschlauchen, um die Hopfenreste rauszufiltern. Das Umschlauchen hat ausserdem den Vorteil, dass der Hefesatz zurückbleibt. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="karbonisierung-mit-zucker">Karbonisierung mit Zucker</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Bierbrauen zuhause ist es am einfachsten, Kohlensäure durch die Zugabe von Zucker zu generieren. Bei gekauftem Bier darf das, zumindest in Bayern, aufgrund des Reinheitsgebotes überhaupt nicht gemacht werden. In Deutschland ausserhalb Bayerns ist zum Kanrbonisieren von obergärigen Bier die Verwendung von technisch reinem Roh-, Rüben- und Invertzucker, Stärkezucker und sogar aus Zucker hergestellten Farbmitteln zulässig. Gewerbliche Brauer:innen Karbonisieren jedoch meistens mit Speise, einem unvergorenen Teil der Würze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach gewünschter Kohlensäureintensität rechnet man 6-8 Gramm Zucker pro Liter Bier. Mehr Zucker bedeutet mehr Futter für die Hefe und somit mehr resultierende Karbonisierung. Ich gebe nicht mehr als 6 Gramm zu und hatte trotzdem schon sehr spritzige Biere. Mehr als 8 Gramm Zucker pro Liter empfehle ich persönlich nicht. Wenn zuviel Kohlensäure entsteht, baut sich Druck auf, und die Flaschen können im schlimmsten Fall platzen. Im besten Fall hast Du nach dem Öffnen einfach nur eine Bierfontäne im Gesicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zucker wird in warmem Wasser gelöst, zum Jungbier gegeben und gut untergemischt, dann kann die Abfüllung beginnen. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="abfullung-deines-craft-beers">Abfüllung Deines Craft Beers</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Abfüllröhrchen leistet hier sehr gute Dienste und ist schon für wenig Geld zu bekommen. Wenn Du Dich für Bügelflaschen entschieden hast, musst Du nur den Bügelverschluss aufsetzen. Bei Flaschen mit Kronkorken hast Du ein bisschen mehr Arbeit, weil jede Flasche individuell verkorkt werden muss. Ich bevorzuge Kronkorkenflaschen und schreibe mir die jeweilige Farbe der Verschlüsse mit ins Brauprotokoll. Dann brauche ich keine Etiketten oder andere Lösungen, um die Art des Bieres zu markieren.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-rectangular wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3301" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-1024x1024.jpg" alt="Bierflaschen" class="wp-image-3301" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-1024x1024.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-100x100.jpg 100w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-600x600.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-300x300.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-150x150.jpg 150w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-768x768.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-12x12.jpg 12w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-530x530.jpg 530w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-1060x1060.jpg 1060w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-750x750.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-500x500.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen-20x20.jpg 20w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-flaschen.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="765" height="1024" data-id="3298" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-765x1024.jpg" alt="Homemade Beer" class="wp-image-3298" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-765x1024.jpg 765w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-600x803.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-224x300.jpg 224w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-768x1028.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-9x12.jpg 9w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-750x1004.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-15x20.jpg 15w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale.jpg 1076w" sizes="auto, (max-width: 765px) 100vw, 765px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="3390" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/bierflaschen-768x1024.jpg" alt="Kiste Bierflaschen" class="wp-image-3390"/></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bier gärt am besten kühl und im Dunklen, also benutze möglichst braune Flaschen, die Du zudem noch in einer Kiste oder Ecke im Keller ohne Lichteinfall aufstellst. Der Geschmack verändert sich durch Lichteinfall, und zwar nicht zum Besseren. Probiere es gerne mal mit einer Flasche aus, Du wirst den Unterschied schmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann das Bier Dir fertig ist und am besten schmeckt, entscheidest Du selber. Das erste Mal probieren kannst Du in der 3. Woche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da deus fortunae!</p>
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		<title>Zubehör für Brauen von Craft Beer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katsu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fermente für Fortgeschrittene]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzjährig]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier selber brauen ist zwar nicht schwierig, aber trotzdem nicht ganz unaufwändig, und für dieses fabelhafte Ferment braucht man tatsächlich spezielle Ausrüstung. Das Improvisieren mit Gegenständen aus dem Haushalt, wie ich es für viele meiner Gemüse- oder alkalinen Fermente mache, rate ich nicht. Ich liste hier die günstigsten Alternativen einer Brau-Ausrüstung auf, wie ich sie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bier selber brauen ist zwar nicht schwierig, aber trotzdem nicht ganz unaufwändig, und für dieses fabelhafte Ferment braucht man tatsächlich spezielle Ausrüstung. Das Improvisieren mit <a href="https://fermentation.love/fermentation/die-grundausstattung-zum-fermentieren/">Gegenständen aus dem Haushalt</a>, wie ich es für viele meiner Gemüse- oder alkalinen Fermente mache, rate ich nicht. Ich liste hier die günstigsten Alternativen einer Brau-Ausrüstung auf, wie ich sie selber in Gebrauch habe. Mit diesem Zubehör für Craft Beer kannst Du verschiedene Biersorten selber brauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr geht natürlich immer, und mein Mann hegt nach Jahren des Bierbrauens nun doch den verstärkten Wunsch nach einem Braukessel mit Rührwerk&#8230; Zu Beginn ist das aber wirklich nicht nötig, wer weiss, wie intensiv Du Dich dem Bierbrauen in Zukunft hingeben wirst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/brauzubehör-1024x1024.jpg" alt="Zubehör für Craft Beer, zum Brauen" class="wp-image-3391"/><figcaption class="wp-element-caption">Teile meiner Grundausstattung, als ich mit dem Bierbrauen begann</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="welches-zubehor-braucht-man-zum-brauen-von-craft-beer-zuhause">Welches Zubehör braucht man zum Brauen von Craft Beer zuhause?</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-995f960e wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list">
<li>Einkochtopf mit Temperaturregler</li>



<li>Gäreimer mit Auslaufhahn, Deckel und Gärstopfen</li>



<li>groß genuge Töpfe für 18 l Wasser</li>



<li>Thermometer mit Fühler</li>



<li>Läuterblech oder Läuterhexe</li>



<li>Küchenwaage</li>



<li>Messbecher/Schöpfbecher</li>



<li>grosser Rührlöffel oder Maischepaddel</li>



<li>Suppenkelle</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list">
<li>Tuch oder feines Sieb zum Filtern (z.B. abgekochtes Käsetuch), besser: Hopfenfilter</li>



<li>Silikonschlauch</li>



<li>Bügelflaschen in beliebiger Grösse oder Flaschen* &amp; Kronkorken – dann braucht man natürlich noch ein</li>



<li>Kronkorkenverschlussgerät</li>



<li><em>Würzespindel zum Messen des Zuckergehaltes (optional)</em></li>



<li><em>Abfüllröhrchen (optional)</em></li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">* Ich benutze gerne gebrauchte Flaschen und kaufe selten neu. Wichtig ist, dass sie möglichst dunkel sind, am besten Braun. Welche Art und welche Grösse, bleibt Dir überlassen. Für obergäriges Bier mag ich persönlich 0,5-Liter Flaschen, mein Gose trinke ich am liebsten aus 0,33-Liter Knöllchen und für besondere Anlässe fülle ich immer mal Bier in edle 0,75-Liter Sektflaschen. Das sieht auf einem schön gedeckten Tisch wirklich toll aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der beschriebenen Grundausstattung kannst Du so ziemlich alle Biersorten brauen. Schlicht und einfach, aber trotzdem lecker und bei den meisten Biertrinker:innen beliebt ist ein obergäriges, kalt gehopftes Pale Ale. Wie gut, dass ich mein Lieblingsrezept für Dich aufgeschrieben habe, dann kannst Du gleich loslegen mit dem Brauen!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



			<div class="display-post-types">

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				<div id="dpt-wrapper-423" class="dpt-wrapper dpt-list1 land1 dpt-cropped dpt-flex-wrap" >

											<div class="dpt-entry has-thumbnail" data-title="pale ale «schmidts 0815»" data-id="3140"  data-category="bier fermente für fortgeschrittene ganzjährig getränke" data-post_tag="alkoholisch">
							<div class="dpt-entry-wrapper"><div class=" dpt-featured-content"><div class=" dpt-permalink"><a href="https://fermentation.love/bier/pale-ale/" class="dpt-permalink"><span class="screen-reader-text">Pale Ale «Schmidts 0815»</span></a></div><div class=" dpt-thumbnail"><div class="dpt-thumbnail-inner"><img width="1440" height="1440" class="attachment-full size-full" alt="Craft Beer Pale Ale" context="dpt" data-dpt-src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer.jpg" data-dpt-sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" data-dpt-srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer.jpg 1440w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-100x100.jpg 100w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-600x600.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-300x300.jpg 300w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-1024x1024.jpg 1024w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-150x150.jpg 150w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-768x768.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-12x12.jpg 12w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-530x530.jpg 530w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-1060x1060.jpg 1060w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-750x750.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-500x500.jpg 500w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/01/pale-ale-craft-beer-20x20.jpg 20w" /></div><span class="dpt-thumbnail-aspect-ratio" style="padding-top: 75%"></span></div></div><div class=" sub-entry"><h3 class=" dpt-title"><a class="dpt-title-link" href="https://fermentation.love/bier/pale-ale/" rel="bookmark">Pale Ale «Schmidts 0815»</a></h3><div class=" dpt-excerpt">Kalt gehopftes Pale Ale ist schlicht, lecker und bei den meisten Biertrinker:innen beliebt. Weil ich das Brauen dieses Bieres von<p class="dpt-has-teaser dpt-link-more"><a class="dpt-more-link" href="https://fermentation.love/bier/pale-ale/"><span>Continue reading</span> <span class="screen-reader-text">Pale Ale «Schmidts 0815»</span></a></p></div></div></div>
						</div><!-- .dpt-entry -->
						
				</div>
						</div>
			


<h3 class="wp-block-heading" id="welcher-gareimer-ist-der-beste">Welcher Gäreimer ist der beste?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist natürlich eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ich finde die Gärgefässe von Speidel extrem niedlich, sie wirken wie Mitbewohner von vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie &#8211; und praktisch sind sie natürlich ebenso. Ob ich mir allerdings selber einen gekauft hätte, weiss ich nicht, ich hatte nämlich Glück und habe meinen Kleinen geschenkt bekommen. Selber gekauft habe ich mir die schlichteste Variante, einen simplen Eimer mit Deckel, Gärspund und Auslass. Und das Bier wird super, also alles richtig gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Extrem schick sind natürlich Edelstahl-Gärbehälter. Vielleicht gibt es in meinem Heim-Brauhaus ja irgendwann mal ein Update.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens, wenn Du Gärröhrchen extra kaufst: Ich mag die gedrehten Gärröhrchen lieber, als die tassenförmigen. Man sieht einfach besser, ob noch Gäraktivität stattfindet, da kann man sich die eine oder andere Vergärungsmessung sparen. Ich mag&#8217;s gerne effizient 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-sollte-man-beim-thermometer-beachten">Was sollte man beim Thermometer beachten?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes bedenke, dass das Thermometer während des gesamten Maischvorganges die Temperatur messen und anzeigen soll. Daraus folgt, ganz logisch, dass ein Thermometer mit wasserdichtem Temperaturfühler benötigt wird. Richtig gut ist es, wenn sich der Fühler an einem Kabel befindet. Die Länge des Kabels sollte ausserdem nicht zu kurz sein, damit man das Anzeigegerät flexibel aufstellen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein strahlwassergeschütztes Gerät ist auch vorteilhaft, ebenso wie eine digitale Anzeiger der aktuellen Temperatur. Mein Thermometer hat ausserdem einen optischen und akustischen Temperaturalarm, so dass es mich warnen kann, falls die Maische zu warm wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst natürlich auch ein kabelloses Gerät benutzen und immer mal wieder händisch die Temperatur nehmen. Ich vermute, dass Dir das recht bald zu nervig werden wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="zubehor-fur-craft-beer-lieber-bugelflaschen-oder-flaschen-mit-kronkorken">Zubehör für Craft Beer: Lieber Bügelflaschen oder Flaschen mit Kronkorken?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein bisschen, wie mit den Fermentiergewichten aus Glas oder aus Ton, grundsätzlich nämlich unerheblich. Wie wir im Norden sagen:&nbsp;<em>Wat dem een sin Uhl is dem annern sin Nachtigall</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pro Kronkorkenflasche</strong>: Du kannst benutzte Flaschen aus Deinem Gebrauch wieder verwerten. Ohne Bügelverschluss sind Flaschen ausserdem leichter zu reinigen. Die Qualität der Bügelflaschen lässt zudem mit der Zeit nach, weil die Bügel ihre Spannung verlieren und die Gummidichtung undicht werden kann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pro Beugelbottel</strong>: Man braucht ein Gerät weniger, das Kronkorkenverschlussgerät, und hat natürlich nicht bei jeder Flasche Müll, den Kronkorken. Und über die richtige Kronkorkengrösse muss man bei Bügelflaschen auch nicht nachdenken. Und! man kann sie noch für etliche andere tolle <a href="https://fermentation.love/kategorie/getraenke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fermentierte Getränke</a> benutzen, für die Kronkorkenflaschen wirklich ungeeignet wären, weil man sie nicht entlüften kann.</p>
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		<title>Zutaten für Craft Beer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katsu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:46:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fermente für Fortgeschrittene]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzjährig]]></category>
		<category><![CDATA[Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um selber gutes Bier zu brauen und Dich in den Aromen frei bewegen zu können, ist es gut, etwas Hintergrundwissen über die Zutaten für Craft Beer zu haben. Das sind bei einem guten Bier zum Glück nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Hopfen und Malz, Gott erhalt&#8217;s! Deutsches Sprichwort Wasser Bier enthält über 90 Prozent [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Um selber gutes Bier zu brauen und Dich in den Aromen frei bewegen zu können, ist es gut, etwas Hintergrundwissen über die Zutaten für Craft Beer zu haben.  Das sind bei einem guten Bier zum Glück nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-palette-color-4-color has-text-color" id="hopfen-und-malz-gott-erhalt-s" style="border-style:solid;border-width:0px;border-radius:0px"><blockquote><p>Hopfen und Malz, Gott erhalt&#8217;s!</p><cite>Deutsches Sprichwort</cite></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="wasser">Wasser</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bier enthält über 90 Prozent Wasser, die Wasserqualität ist also auch für das Brauen von Bier wichtig. Das Wasser muss&nbsp;sauber sein, und selbstverständlich frei von Bakterien und Gerüchen. Ausserdem sind der pH-Wert und die Wasserhärte für das Brauen von Bedeutung. Eine mäßige Härte sowie eine mittlere Alkalinität&nbsp;sind ideal für den Brauprozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helle und hopfenaromatische Biere, wie zum Beispiel Pale Ale, brauchen eine niedrige bis mittlere Wasserhärte von maximal 10° dH. Wenn Dein Leitungswasser härter ist, kannst Du  den pH-Wert auf einfache Art senken, indem Du beim Einmaischen einfach noch 100 gr. Sauermalz hinzufügst, am besten frisch geschrotet. Details über die Trinkwasserqualität bei Dir zuhause erfragst Du direkt bei den zuständigen Wasserwerken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="malz">Malz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">ist nichts anderes als gekeimtes Getreidekorn. Der Keimvorgang ist elementar, da im Keimprozess die Enzyme entstehen, die in der Maische Stärke zu Zucker umwandeln.&nbsp; Es gibt helle und dunklere Malzsorten, die jeweilige Farbe entsteht durch den Grad der Röstung. Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Caramalze und Rauchmalze sind zum Bier brauen gebräuchlich. In Deutschland verwendet man am häufigsten Gerstenmalz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Malz gibt es bereits geschrotet oder ungeschrotet zu kaufen. Das ungeschrotete kannst Du länger ohne Qualitätseinbußen lagern, brauchst dann allerdings die Möglichkeit, selber zu schroten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped is-style-rectangular wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="691" height="1024" data-id="3388" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-691x1024.jpg" alt="Malz schroten" class="wp-image-3388" srcset="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-691x1024.jpg 691w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-600x890.jpg 600w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-202x300.jpg 202w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-768x1139.jpg 768w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-1036x1536.jpg 1036w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-8x12.jpg 8w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-750x1112.jpg 750w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten-13x20.jpg 13w, https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/schroten.jpg 1349w" sizes="auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="3382" src="https://fermentation.love/wp-content/uploads/2022/02/hopfen-795x1024.jpg" alt="Zutaten für Craft Beer: Hopfen" class="wp-image-3382"/></figure>
</figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Malz selber schroten mit der Getreidemühle, Aromahopfen im <a href="https://hopfenbiergut.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Hopfenmuseum</a> der Stadt Spalt</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="hopfen">Hopfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Aromaprofil eines Bieres ist er maßgeblich, Hopfen gehört zu den entscheidenden Zutaten für Craft Beer. Er sorgt für den Charakter und die Qualität der Bitternoten. Hopfen erhöht zudem die Haltbarkeit des Bieres aufgrund seiner bakteriziden Bitterstoffe. Seine antiseptische Kraft wurde von&nbsp;Hildegard von Bingen&nbsp;1153 n.&nbsp;Chr. beschrieben mit den Worten <em>putredines prohibet in amaritudine sua </em>(lat., seine Bitterkeit verhindert die Fäulnis).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obendrein ist Hopfen ein wirksames Heilmittel mit beru­higender Wirkung und wurde 2007 zur Arzneipflanze des Jahres ernannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man unterscheidet zwischen den&nbsp;Bitterhopfensorten&nbsp;und den&nbsp;Aromahopfensorten, wobei der Name ihre Bedeutung beschreibt. Ihre Charakteristika erkennt man am Anteil der α-Säuren. Er rangiert von 3–9% bei Aromasorten bis zu 12–20% bei Bittersorten. Die Aromasorten haben jedoch eine deutlich höhere Konzentration an ätherischen Ölen oder Polyphenolen, die den Geschmack des Bieres bestimmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Wahl der Hopfensorte und die Menge sind ausschlaggebend, sondern auch der Zeitpunkt der Hopfengabe während des&nbsp;Brauens. Je früher im Brauprozess der Hopfen zugesetzt und mitgekocht wird, desto bitterer wird die Würze.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="hefe">Hefe </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bierhefe ist ein einzelliger Mikroorganismus, der den im Malz vorhandenen Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandelt und somit für die alkoholische Gärung sorgt. Ganz verkürzt gesagt: Ohne Hefe kein Alkohol. Den Namen Louis Pasteur, den Du eventuell schon von mir beim Thema Gemüsefermentation kennengelernt hast, sollte man auch im Zusammenhang mit Bierhefe nicht unerwähnt lassen. Der Forscher bewies, dass die Anwesenheit der Mikroorganismen&nbsp;essentiell für die Gärung&nbsp;ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt etliche verschiedene Hefen, die Einfluss auf die Vergärung, Sedimentation und schlussendlich das Geschmacksprofil des Bieres haben. Die einfachste Entscheidung ist sicher die zwischen untergäriger (<em>Saccharomyces carlsbergensis</em>) und obergäriger Kultur­hefe (<em>Saccharomyces cerevisiae</em>), je nachdem, ob Du ein unter- oder obergäriges Bier braust.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde ausserdem die Flockungseigenschaften&nbsp;von Hefen interessant. Die Ausflockung beschreibt, wie schnell und gründlich die Hefezellen nach der Gärung nach unten sinken und am Boden der Flaschen einen kompakten Satz bilden. Da ich klares Bier mag, bevorzuge ich Hefen mit guten Flockungseigenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bierhefe gibt es in trockener und flüssiger Form. Die trockene Form ist lange haltbar und lässt sich einfach handhaben, weswegen ich die Benutzung empfehle.</p>
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