Obst fermentieren

Obst enthält viel mehr Zucker und wilde Hefen als Gemüse. Deswegen fermentiert es schneller und verwandelt sich ausserdem schnell in Alkohol.

Um pures Obst von der alkoholischen Gärung in Richtung Laktofermentation zu lenken, kann man statt eines wilden Fermentes ein kultiviertes Lebensmittel machen. Das funktioniert mit einer sogenannten Starterkultur. Bei Obst kann das Molke, Wasserkefir oder Kombucha sein. Was auch sehr gut funktioniert, ist den Salzgehalt bis zu 10% hochzusetzen. Bis 10% Salinität findet eine Fermentation statt. Wenn man noch mehr Salz benutzt, würde man beginnen, von Pökeln zu sprechen. Auch lecker, aber hier nicht das Thema.

Die Kombination von Obst und Gemüse ist genauso einfach, wie reine Gemüsefermente und solche Kombi-Fermente gehören zu meinen erklärten Favoriten. Das Gemüse senkt den Gesamtzuckergehalt und verlangsamt damit den Fermentationsprozess.

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